Feldene ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR) mit dem Wirkstoff Piroxicam. Wir bieten die Kapseln in den Stärken 10 mg und 20 mg in verschiedenen Packungsgrößen für die ärztlich überwachte symptomatische Behandlung von Arthrose, rheumatoider Arthritis oder Morbus Bechterew an, wenn andere NSAR nicht ausreichend geeignet sind.
In deutschen Apotheken sind Piroxicam-Kapseln verschreibungspflichtig. Nach den Bestellbedingungen unseres Shops kann das Produkt jedoch ohne Rezept bestellt und per Post versandt werden. Die Verschreibungspflicht in Deutschland und unsere Bestellregel sind unterschiedliche Regelungen.
Alkohol sollte während der Einnahme von Piroxicam gemieden werden. Alkohol und Piroxicam können beide die Magenschleimhaut reizen und das Risiko für Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüre erhöhen.
Eine generische Piroxicam-Kapsel enthält Piroxicam als Wirkstoff, ebenso wie Feldene. Hersteller, Kapseloptik, Packungsaufmachung und Hilfsstoffe können sich jedoch unterscheiden.
Lagern Sie die Kapseln bei 20 °C bis 25 °C; Abweichungen von 15 °C bis 30 °C sind zulässig. Schützen Sie sie vor Licht und halten Sie den Behälter fest verschlossen.
Piroxicam-Kapseln werden oral, unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen, vorzugsweise zu einer Mahlzeit. Die übliche Erwachsenendosis beträgt je nach Verordnung bis zu 20 mg einmal täglich; maßgeblich ist die individuell verordnete Dosis. Piroxicam sollte in der niedrigsten wirksamen Dosis und möglichst kurz angewendet werden.
Piroxicam sollte während der Schwangerschaft grundsätzlich vermieden werden und ist im dritten Schwangerschaftsdrittel kontraindiziert. In der Stillzeit wird die Anwendung ebenfalls nicht empfohlen, da Piroxicam in die Muttermilch übergeht. Bei bestehender oder geplanter Schwangerschaft ist eine ärztliche Beurteilung nötig.
Beschreibung
Wer Feldene mit anderen NSAR vergleicht, sollte zuerst eine Besonderheit verstehen, die sich direkt auf die Anwendung auswirkt: Piroxicam hat eine ungewöhnlich lange Halbwertszeit von rund 50 Stunden. Das ermöglicht eine einmal tägliche Einnahme, führt aber auch dazu, dass sich der Wirkstoff bei wiederholter Anwendung im Körper anreichert. Genau deshalb wurde die Anwendung nach der europäischen Arzneimittelbewertung eingeschränkt: Piroxicam-Kapseln gelten als Option der zweiten Wahl zur symptomatischen Behandlung von Arthrose, rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew. Die Tageshöchstdosis beträgt 20 mg, und Nutzen sowie Verträglichkeit sollen innerhalb der ersten 14 Behandlungstage ärztlich überprüft werden. Feldene kann damit eine wirksame, aber besonders sorgfältig auszuwählende und zu überwachende Option sein.
Was ist Feldene genau?
Feldene ist die Markenbezeichnung für Piroxicam-Kapseln zur oralen Einnahme. Wir führen das Präparat in den Stärken 10 mg und 20 mg. Piroxicam gehört zur Gruppe der Oxicam-NSAR und wirkt wie andere nichtsteroidale Antirheumatika entzündungshemmend, schmerzlindernd und fiebersenkend. Die Kapselform unterscheidet Feldene von Gelen oder Injektionslösungen, die bei anderen Piroxicam-Zubereitungen vorkommen; unser aktuelles Angebot bezieht sich ausschließlich auf oral einzunehmende Kapseln in den genannten Stärken.
Die lange Verweildauer im Körper ist ein wesentlicher Unterschied zu vielen kurzfristiger wirkenden Schmerzmitteln. Sie macht Feldene nicht automatisch stärker oder geeigneter, sondern beeinflusst vor allem die Dosierung, die Zeit bis zum stabilen Wirkstoffspiegel und den Umgang mit Nebenwirkungen. Die Auswahl sollte deshalb nicht allein nach der gewünschten Einnahmehäufigkeit erfolgen.
Für wen kann Feldene infrage kommen?
Piroxicam-Kapseln werden zur symptomatischen Behandlung von Arthrose, rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew eingesetzt, wenn andere NSAR nicht ausreichend geholfen haben oder nicht geeignet waren. Das Arzneimittel behandelt Schmerzen, Entzündung und Steifigkeit, beseitigt aber nicht die Ursache der jeweiligen Erkrankung. Ob Feldene im Einzelfall passt, hängt von Vorerkrankungen, weiteren Medikamenten, früheren Reaktionen auf NSAR und individuellen Magen-Darm-, Herz-Kreislauf- und Nierenrisiken ab.
Einige Personengruppen dürfen Piroxicam nicht oder nur nach besonders sorgfältiger ärztlicher Prüfung anwenden:
Im letzten Drittel der Schwangerschaft ist Piroxicam kontraindiziert. Im ersten und zweiten Drittel darf es nur angewendet werden, wenn es eindeutig erforderlich ist.
Während der Stillzeit wird die Anwendung nicht empfohlen, da Piroxicam in die Muttermilch übergeht und keine ausreichenden Sicherheitsdaten für den Säugling vorliegen.
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten Piroxicam-Kapseln nicht anwenden, weil Wirksamkeit und Sicherheit für diese Altersgruppe nicht ausreichend belegt sind.
Bei früheren Reaktionen auf Acetylsalicylsäure oder andere NSAR, etwa Asthma, Nesselsucht, Rhinitis oder Angioödemen, kann eine kreuzreaktive Überempfindlichkeit auftreten.
Gegenanzeigen sind unter anderem ein aktives Magen-Darm-Geschwür oder eine aktuelle Blutung, wiederkehrende Geschwüre oder Blutungen in der Vorgeschichte sowie eine frühere NSAR-bedingte Magen-Darm-Blutung oder -Perforation.
Auch bei schwerer Herz-, Leber- oder Niereninsuffizienz sowie bei Erkrankungen, die das Blutungsrisiko deutlich erhöhen, ist Piroxicam in der Regel ungeeignet.
Ältere Menschen haben unter NSAR ein erhöhtes Risiko für Blutungen, Nierenprobleme und Flüssigkeitseinlagerungen. Bei Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, eingeschränkter Nierenfunktion oder einer entsprechenden familiären Belastung sollte die Risikoabwägung ebenfalls besonders sorgfältig erfolgen.
Wie wirkt Piroxicam, und was bedeutet das für die Anwendung?
Piroxicam hemmt die Cyclooxygenasen COX-1 und COX-2 und damit die Bildung von Prostaglandinen, die an Entzündung, Schmerz und Fieber beteiligt sind. Diese nichtselektive Hemmung erklärt zugleich die Wirkung und die typischen Risiken: Prostaglandine schützen normalerweise auch die Magenschleimhaut, unterstützen die Nierendurchblutung und beeinflussen die Blutplättchenfunktion. Wird ihre Bildung gehemmt, kann die Entzündungsreaktion in den Gelenken zurückgehen; gleichzeitig steigen bei entsprechend gefährdeten Personen die Risiken für Geschwüre, Blutungen, Nierenfunktionsstörungen und Flüssigkeitseinlagerungen.
In der Praxis gilt daher der Grundsatz, die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten erforderlichen Zeitraum einzusetzen. Wegen seiner langen Halbwertszeit lässt sich Piroxicam nicht so schnell aus dem Körper entfernen wie manche kürzer wirkenden NSAR. Eine Dosisänderung oder das Absetzen zeigt deshalb nicht sofort die volle Wirkung auf den Wirkstoffspiegel.
Anwendung und Routine: Wie wird Feldene eingenommen?
Piroxicam-Kapseln werden üblicherweise einmal täglich eingenommen. Die allgemein empfohlene Tageshöchstdosis beträgt 20 mg; eine höhere Dosis erhöht das Risiko unerwünschter Wirkungen und darf nicht eigenständig verwendet werden. Welche Stärke und Dosis geeignet ist, legt der behandelnde Arzt anhand der Beschwerden und Risikofaktoren fest. Ältere oder besonders gefährdete Patienten benötigen häufig eine niedrigere Dosis oder eine andere Behandlung.
Die Kapseln werden unzerkaut mit ausreichend Wasser eingenommen, vorzugsweise während oder nach einer Mahlzeit. Nahrung kann Magenbeschwerden bei manchen Menschen vermindern, verhindert jedoch keine Geschwüre oder Blutungen. Bei erhöhtem Magen-Darm-Risiko kann zusätzlich ein Magenschutz, beispielsweise ein Protonenpumpenhemmer, erforderlich sein.
Nehmen Sie die verordnete Dosis möglichst zur gleichen Tageszeit ein.
Teilen oder öffnen Sie die Kapseln nicht, sondern wählen Sie die verordnete Stärke.
Nehmen Sie bei einer vergessenen Dosis nicht die doppelte Menge ein. Ist es beinahe Zeit für die nächste Dosis, lassen Sie die vergessene Einnahme aus.
Verwenden Sie nicht gleichzeitig eigenständig Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac, Acetylsalicylsäure als Schmerzmittel oder ein anderes NSAR.
Nehmen Sie die vereinbarte ärztliche Überprüfung innerhalb der ersten 14 Behandlungstage wahr. Bei einer Fortsetzung sind weitere regelmäßige Kontrollen erforderlich.
Lagern Sie die Kapseln lichtgeschützt bei 20 °C bis 25 °C; Abweichungen von 15 °C bis 30 °C sind zulässig. Halten Sie den Behälter fest verschlossen und für Kinder unzugänglich.
Eine eigenständige Dosiserhöhung ist wegen der langsamen Anreicherung besonders problematisch. Wenn die Wirkung nicht ausreicht, sollte stattdessen geprüft werden, ob Diagnose, Dosis, Behandlungsdauer oder Wirkstoffwahl angepasst werden müssen.
Verfügbare Stärken und Packungsgrößen
Wir bieten Feldene als Kapseln in den Stärken 10 mg und 20 mg an. Für 10 mg sind aktuell Packungen mit 30, 60, 90, 120, 180 oder 360 Kapseln verfügbar. Für 20 mg bieten wir 60, 90, 120, 180, 270 oder 360 Kapseln an. Damit lässt sich die verordnete Stärke auswählen, ohne eine Kapsel teilen zu müssen.
Eine größere Packung bedeutet nicht, dass Piroxicam ohne erneute ärztliche Bewertung langfristig angewendet werden sollte. Entscheidend sind die verordnete Tagesdosis, die vorgesehene Behandlungsdauer und die geplanten Kontrolltermine. Die jeweils verfügbaren Varianten und aktuellen Preise sehen Sie im Bestellbereich dieser Seite.
Wie schnell wirkt Feldene, und wie lange hält die Wirkung an?
Nach der Einnahme wird Piroxicam gut aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Eine erste Schmerzlinderung kann innerhalb einiger Stunden einsetzen, während sich die entzündungshemmende Gesamtwirkung erst bei regelmäßiger Einnahme über mehrere Tage deutlicher entwickeln kann. Aufgrund der Halbwertszeit von ungefähr 50 Stunden wird der stabile Wirkstoffspiegel erst allmählich erreicht.
Die lange Wirkdauer unterstützt die einmal tägliche Einnahme. Sie bedeutet zugleich, dass sowohl Wirkung als auch Nebenwirkungen nach einer Dosisänderung oder nach dem Absetzen noch eine Zeit lang anhalten können. Bleibt eine ausreichende Besserung aus, sollte die Dosis nicht ohne ärztliche Rücksprache erhöht werden. Bei einer Kontrolle werden nicht nur Schmerzen und Beweglichkeit, sondern auch Verträglichkeit, Blutdruck, Flüssigkeitseinlagerungen und gegebenenfalls Laborwerte berücksichtigt.
Sicherheit hat Vorrang: Nebenwirkungen und Warnsignale
Typische, meist mildere Begleiterscheinungen
Wie andere NSAR kann Piroxicam unter anderem Magenbeschwerden, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen oder Schwindel auslösen. Auch Durchfall, Verstopfung oder Flüssigkeitseinlagerungen können auftreten. Leichte Beschwerden sollten beobachtet und bei anhaltendem oder zunehmendem Verlauf ärztlich besprochen werden. Schwindel, Benommenheit oder Sehstörungen können die Fähigkeit beeinträchtigen, ein Fahrzeug zu führen oder Maschinen zu bedienen.
Warnsignale, die sofortiges Handeln erfordern
Piroxicam ist im Vergleich zu vielen anderen NSAR mit einem höheren Risiko für schwere Magen-Darm-Blutungen und seltene, aber ernste Hautreaktionen wie das Stevens-Johnson-Syndrom verbunden. Schwarzer Stuhl, Blut im Erbrochenen, starke oder anhaltende Bauchschmerzen, ein plötzlicher Hautausschlag mit Blasen oder Schleimhautbeteiligung, Gesichtsschwellungen und Atembeschwerden erfordern das sofortige Absetzen und eine dringende medizinische Abklärung.
Auch eine deutlich verringerte Urinmenge, plötzlich zunehmende Schwellungen, Brustschmerzen, einseitige Schwäche oder Sprachstörungen sind ernst zu nehmen. Bei schweren Beschwerden ist unverzüglich der Rettungsdienst zu kontaktieren. In Deutschland können Patienten und medizinische Fachkräfte Verdachtsfälle von Nebenwirkungen an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden; besonders wichtig sind bei Piroxicam schwerwiegende Magen-Darm- und Hautreaktionen.
Was ist bei anderen Medikamenten und Kontrollen zu beachten?
Piroxicam ist stark an Plasmaproteine gebunden und wird über die Leber verstoffwechselt. Es kann die Wirkung anderer Arzneimittel verändern oder gemeinsam mit ihnen bestimmte Risiken erhöhen. Vor Beginn der Einnahme sollten daher alle verschreibungspflichtigen und frei verkäuflichen Präparate sowie pflanzliche Mittel angegeben werden.
Gerinnungshemmer wie Warfarin und andere Antikoagulanzien erhöhen zusammen mit Piroxicam das Blutungsrisiko erheblich. Eine solche Kombination ist regelmäßig zu vermeiden und bedarf einer ausdrücklichen ärztlichen Bewertung.
Andere NSAR, COX-2-Hemmer oder Acetylsalicylsäure in schmerzlindernder Dosierung dürfen nicht gleichzeitig eigenständig eingenommen werden, da sich Magen-Darm- und Blutungsrisiken addieren.
Thrombozytenhemmer und bestimmte Antidepressiva aus der Gruppe der SSRI können das Risiko für Magen-Darm-Blutungen weiter erhöhen.
Orale Antidiabetika, insbesondere Sulfonylharnstoffe, können in ihrer Wirkung beeinflusst werden. Blutzuckerwerte und antidiabetische Behandlung müssen möglicherweise enger kontrolliert werden.
Lithium und Methotrexat können langsamer ausgeschieden werden, wodurch ihre Konzentration und Toxizität steigen können.
ACE-Hemmer, Sartane und Diuretika können zusammen mit NSAR die Nierenfunktion beeinträchtigen und die blutdrucksenkende Wirkung abschwächen, besonders bei Flüssigkeitsmangel, höherem Alter oder bestehender Nierenerkrankung.
Ciclosporin und Tacrolimus können das Risiko einer Nierenschädigung zusätzlich erhöhen.
Je nach Behandlungsdauer und persönlichem Risiko können Kontrollen von Blutdruck, Blutbild, Nieren- und Leberwerten sinnvoll sein. Bei Diabetes oder Nierenerkrankungen ist eine engmaschigere Überwachung besonders wichtig. Alkohol ist keine formale Wechselwirkung im engeren Sinn, kann aber Magenreizungen und Blutungsrisiken verstärken und sollte daher nur nach medizinischer Rücksprache konsumiert werden.
Feldene oder Meloxicam: Welche Option passt eher?
Innerhalb der Oxicam-Gruppe ist Meloxicam ein naheliegender Vergleich zu Feldene. Beide Wirkstoffe gehören zu den NSAR und lindern entzündungsbedingte Schmerzen, unterscheiden sich aber unter anderem in ihrer Halbwertszeit, COX-Hemmung und den konkreten Zulassungs- und Sicherheitshinweisen. Keiner der beiden Wirkstoffe ist für alle Patienten grundsätzlich die bessere Wahl.
Wann Feldene erwogen werden kann
Feldene kann infrage kommen, wenn andere NSAR nicht ausreichend geholfen haben oder nicht geeignet waren und Piroxicam unter ärztlicher Kontrolle als Zweitlinienoption ausgewählt wurde. Eine bereits bekannte gute Verträglichkeit kann in die Entscheidung einfließen, hebt die erforderliche regelmäßige Risikoüberprüfung jedoch nicht auf.
Wann Meloxicam erwogen werden kann
Meloxicam hat eine kürzere Halbwertszeit als Piroxicam und hemmt COX-2 in therapeutischer Dosierung bevorzugt, ist aber ebenfalls mit Magen-Darm-, Nieren- und Herz-Kreislauf-Risiken verbunden. Ob es im Einzelfall geeigneter ist, hängt von Indikation, Vorerkrankungen, Begleitmedikation und bisherigen Erfahrungen mit NSAR ab. Wer diese Alternative prüfen möchte, findet bei uns die Marke Mobic als Meloxicam-Präparat.
Feldene im Vergleich zu Meloxicam
Merkmal
Feldene
Meloxicam
Wirkstoff
Piroxicam
Meloxicam
Arzneimittelklasse
Nicht-selektives NSAR (Oxicam)
Präferenzielles COX-2-hemmendes NSAR (Oxicam)
Verfügbare Stärken
10 mg, 20 mg
7,5 mg, 15 mg
Darreichungsform
Kapsel
Tablette
Therapeutische Einordnung
Zweitlinienoption bei Arthrose und rheumatoider Arthritis
Symptomatische Behandlung von Arthrose und rheumatoider Arthritis
Gegenüberstellung zweier Wirkstoffe aus der Gruppe der Oxicam-NSAR.
Je nach Risikoprofil kann auch ein selektiverer COX-2-Hemmer wie Celecoxib erwogen werden. Er kann bei bestimmten Patienten Vorteile im oberen Magen-Darm-Trakt bieten, ist jedoch nicht frei von Blutungs-, Nieren- oder Herz-Kreislauf-Risiken. Wir führen Celecoxib unter der Marke Celebrex. Weitere Informationen zu Behandlungsoptionen bei entzündlichen Gelenkbeschwerden finden Sie unter Arthritis.
Ist Feldene in Deutschland verschreibungspflichtig?
Systemisch angewendetes Piroxicam in Kapselform ist in Deutschland verschreibungspflichtig. Diese regulatorische Einstufung ist von unserer eigenen Bestellrichtlinie zu unterscheiden: Für die Annahme einer Bestellung verlangen wir aktuell keinen vorherigen Rezeptupload. Die medizinische Notwendigkeit einer ärztlichen Auswahl, Dosierung und Überwachung bleibt davon unberührt; bei allgemeinen Fragen zu unserem Angebot steht unser pharmazeutisches Team beratend zur Verfügung.
Für Feldene-Kapseln in den Stärken 10 mg und 20 mg lässt sich in den amtlichen Registern kein konkreter deutscher Zulassungsdatensatz bestätigen. Für die tatsächlich gelieferte Packung sind deren Zulassungsstatus, Fachinformation und Packungsbeilage maßgeblich; entsprechende Angaben lassen sich anhand des konkreten Zulassungsdatensatzes im Arzneimittel-Informationssystem prüfen.
Bestellung, Versand und Zustellung bei PocketDrugGuide
Seit 2018 bieten wir bei PocketDrugGuide einen übersichtlichen Bestellablauf für Produkte wie Feldene an. Unser Support ist per E-Mail und Online-Chat rund um die Uhr erreichbar, und ein Pharmazeut steht für Rückfragen zur Verfügung. Medizinische Notfälle und akute Nebenwirkungen gehören jedoch in die Hände des Rettungsdienstes oder eines behandelnden Arztes.
Der Bestellablauf gestaltet sich wie folgt:
Wählen Sie im Bestellbereich die benötigte Stärke von 10 mg oder 20 mg und eine der dafür verfügbaren Packungsgrößen aus.
Prüfen Sie Produktvariante, Lieferadresse und Bestellmenge, bevor Sie den Checkout mit einer der angezeigten Zahlungsmöglichkeiten abschließen.
Unser Team verpackt die Bestellung sorgfältig und diskret für den Versand.
Die Zustellung erfolgt innerhalb der beim Kauf angegebenen voraussichtlichen Lieferzeit. Bei Fragen zum Versandstatus hilft unser Support weiter.
Aktuelle Preise in Euro, die Verfügbarkeit einzelner Packungsgrößen, akzeptierte Zahlarten und die für die Lieferadresse geltenden Versandangaben sehen Sie direkt im Bestellbereich. Prüfen Sie die gelieferte Packung nach dem Empfang auf die richtige Stärke, eine unbeschädigte Versiegelung und das aufgedruckte Verfallsdatum. Weicht die Lieferung von der Bestellung ab oder ist die Verpackung beschädigt, wenden Sie sich vor der Einnahme an unseren Support.
Feldene als Entscheidungshilfe im Überblick
Feldene enthält Piroxicam, ein lang wirkendes Oxicam-NSAR zur symptomatischen Behandlung von Arthrose, rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew. Die einmal tägliche Einnahme kann praktisch sein, doch die lange Halbwertszeit, das erhöhte Risiko schwerer Magen-Darm- und Hautreaktionen sowie die Zweitlinienrolle erfordern eine besonders sorgfältige Auswahl. Die Tagesdosis darf 20 mg nicht überschreiten, und die Behandlung soll innerhalb der ersten 14 Tage ärztlich überprüft werden.
Für die Kaufentscheidung sind daher nicht nur Stärke und Packungsgröße relevant. Entscheidend sind außerdem frühere NSAR-Behandlungen, Magen-Darm-, Nieren- und Herz-Kreislauf-Risiken, mögliche Wechselwirkungen und die geplanten Kontrollen. Wenn Piroxicam medizinisch ausgewählt wurde, können Sie bei uns zwischen den angebotenen Kapselstärken und Packungsgrößen wählen und die Bestellung diskret versenden lassen.
Ich wohne in Berlin und frage mich, ob Piroxicam-Kapseln einen normalen Postversand gut überstehen. Müssen sie gekühlt transportiert werden?
A
Beantwortet von Support-Team
Kapseln können bei sachgerechter Schutzverpackung normalerweise per Post transportiert werden; eine Kühlung ist nach den angegebenen Lagerbedingungen nicht erforderlich. Nach Erhalt sollten Sie die Packung auf Beschädigungen prüfen und die Kapseln bei 20 °C bis 25 °C, lichtgeschützt und fest verschlossen lagern.
Q
Gefragt von Markus Keller, Nürnberg, Germany
Wo finde ich nach der Lieferung die Chargennummer und das Verfallsdatum meiner Piroxicam-Kapseln?
A
Beantwortet von Support-Team
Chargennummer und Verfallsdatum stehen üblicherweise auf der äußeren Packung sowie häufig zusätzlich auf dem Blister oder Behälter. Vergleichen Sie diese Angaben vor der Einnahme mit dem Packungsetikett; verwenden Sie das Produkt nicht, wenn das Verfallsdatum überschritten oder die Kennzeichnung unleserlich ist.
Q
Gefragt von Sabine Krüger, Bremen, Germany
Ich nehme wegen Typ-2-Diabetes Glimepirid. Muss ich bei Piroxicam-Kapseln etwas beachten?
Piroxicam kann die Wirkung bestimmter oraler Antidiabetika wie Glimepirid verstärken, wodurch der Blutzucker stärker abfallen kann. Kontrollieren Sie Ihren Blutzucker besonders aufmerksam und lassen Sie die Kombination ärztlich oder in der Apotheke auf Wechselwirkungen und Nierenfunktion prüfen.
Arzneimittel-Spezifikationen
Wirkstoff
Piroxicam
Arzneimittelklasse
Nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR)
Darreichungsform
Kapsel
Verfügbare Stärken
10 mg, 20 mg
Anwendung
Oral
Lagerung
Bei 20 °C bis 25 °C lagern; Abweichungen von 15 °C bis 30 °C zulässig. Vor Licht schützen und Behälter fest verschlossen halten.
ATC-Code
M01AC01
Regulatorische Informationen
ArzneimittelzulassungDer Wirkstoff Piroxicam ist in Deutschland für die medizinische Anwendung beim Menschen zugelassen.
VerschreibungspflichtDas Präparat in Kapselform ist rezeptpflichtig und wird ausschließlich auf ärztliche Verordnung in der Apotheke abgegeben.