Modalert (Modafinil) Tabletten: Wirkung, Dosierung und Sicherheit
Dosierungen
Modalert 100 mg
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Modalert 200 mg
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|---|---|---|---|---|
| 30 | €1,12 | - | €33,54 | |
| 60 | €0,79 | €19,78 | €47,30 | |
| 90 | €0,69 | €38,70 | €61,92 | |
| 120 | €0,65 | €56,76 | €77,40 | |
| 180 | €0,59 | €94,60 | €106,64 | |
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Markennamen
| Land | Markennamen |
|---|---|
Deutschland | Vigil |
Italien | Provigil |
FAQ
Beschreibung
Modalert ist eine Tablette zum Einnehmen mit dem wachheitsfördernden Wirkstoff Modafinil. Bei Erwachsenen wird Modafinil zur Behandlung übermäßiger Schläfrigkeit infolge einer Narkolepsie eingesetzt. Wir bieten Modalert in den Stärken 100 mg und 200 mg an. Vor der Anwendung sind insbesondere mögliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychische Beschwerden, Schwangerschaft sowie Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln zu berücksichtigen.
Was ist Modalert?
Modalert enthält Modafinil, ein zentral wirkendes, wachheitsförderndes Arzneimittel. Es soll krankhaft ausgeprägte Tagesschläfrigkeit vermindern und die Fähigkeit verbessern, tagsüber wach zu bleiben. Modafinil heilt eine Narkolepsie jedoch nicht und beseitigt auch nicht deren Ursache. Begleitende Symptome wie Kataplexien, Schlaflähmungen oder gestörter Nachtschlaf können eine zusätzliche Behandlung erfordern.
Narkolepsie ist eine chronische neurologische Schlaf-Wach-Erkrankung. Typisch sind ein schwer beherrschbarer Schlafdrang und ungewollte Schlafepisoden am Tag. Bei einem Teil der Betroffenen ist das Orexin- beziehungsweise Hypocretin-System beeinträchtigt; dies erklärt jedoch nicht jede Form der Erkrankung vollständig. Die Diagnose sollte fachärztlich gesichert werden, weil auch Schlafmangel, Schlafapnoe, Arzneimittel, psychische Erkrankungen und andere medizinische Ursachen eine ausgeprägte Tagesschläfrigkeit hervorrufen können.
Wie wirkt Modafinil?
Der Wirkmechanismus von Modafinil ist nicht vollständig geklärt. Bekannt ist, dass der Wirkstoff den Dopamintransporter hemmt und dadurch die Dopaminkonzentration in bestimmten Bereichen des Gehirns erhöht. Darüber hinaus werden indirekte Einflüsse auf noradrenerge, histaminerge und orexinerge Signalwege diskutiert. Das Zusammenspiel dieser Effekte fördert die Wachheit, ohne dass sich die Wirkung auf einen einzigen Botenstoff reduzieren lässt.
Modafinil unterscheidet sich pharmakologisch von klassischen Amphetaminen. Daraus folgt jedoch nicht, dass es frei von stimulierenden Wirkungen, psychischen Nebenwirkungen oder Missbrauchspotenzial wäre. Euphorie, Unruhe, Schlaflosigkeit und eine nicht bestimmungsgemäße Anwendung sind möglich. Personen mit einer früheren Abhängigkeitserkrankung benötigen daher eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung.
Wirksamkeit und Grenzen der Behandlung
Die wachheitsfördernde Wirksamkeit von Modafinil bei Narkolepsie ist in klinischen Untersuchungen nachgewiesen worden. Im Vergleich zu einer Scheinbehandlung kann es die objektiv und subjektiv erfasste Tagesschläfrigkeit vermindern. Das Ansprechen fällt dennoch individuell unterschiedlich aus: Manche Menschen bleiben deutlich besser wach, während bei anderen weiterhin relevante Müdigkeit oder Schlafepisoden auftreten.
Die europäische Nutzen-Risiko-Bewertung beschränkte die zugelassene Anwendung von Modafinil wegen schwerwiegender psychiatrischer Reaktionen, seltener schwerer Hautreaktionen und möglicher Herz-Kreislauf-Risiken auf die Behandlung der Narkolepsie. Frühere Einsatzbereiche wie Schichtarbeitssyndrom oder verbleibende Schläfrigkeit bei obstruktiver Schlafapnoe gehören in Europa nicht mehr zur zugelassenen Indikation. Modafinil darf außerdem nicht als Ersatz für ausreichenden Schlaf oder als allgemeines Mittel zur Leistungssteigerung verstanden werden.
Darreichungsform, Stärken und Bestandteile
Modalert liegt als Tablette zur oralen Einnahme vor. Wir bieten die Wirkstärken 100 mg und 200 mg Modafinil an. Die Stärke bezeichnet die Menge des Wirkstoffs pro Tablette und darf nicht mit der Anzahl der Tabletten in einer Packung verwechselt werden.
Die Hilfsstoffe können für Menschen mit Allergien oder bestimmten Unverträglichkeiten relevant sein und sind der jeweiligen Packungsinformation zu entnehmen. Bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Modafinil oder einen Bestandteil der konkreten Tablette darf das Arzneimittel nicht angewendet werden. Tabletten sollten nicht allein aufgrund ihres Aussehens mit einem Präparat eines anderen Herstellers gleichgesetzt werden.
Allgemeine Dosierungsprinzipien
Bei Erwachsenen mit Narkolepsie beträgt eine übliche Tagesdosis 200 mg Modafinil. Sie kann als Einzeldosis am Morgen oder auf zwei Einnahmen am Morgen und gegen Mittag verteilt werden. Je nach Ansprechen und Verträglichkeit kann eine Ärztin oder ein Arzt die Tagesdosis bei manchen Erwachsenen auf bis zu 400 mg erhöhen. Eine höhere Dosis verbessert die Wirkung nicht zwangsläufig, kann aber Nebenwirkungen wahrscheinlicher machen.
Bei schwer eingeschränkter Leberfunktion ist gewöhnlich eine deutliche Dosisreduktion erforderlich, weil Modafinil überwiegend in der Leber verstoffwechselt wird. Bei älteren Menschen wird häufig mit einer niedrigeren Dosis begonnen und besonders sorgfältig auf Nebenwirkungen geachtet. Für Menschen mit stark eingeschränkter Nierenfunktion stehen nur begrenzte Daten zur Verfügung. Solche Anpassungen müssen individuell ärztlich festgelegt werden.
Die Tabletten können grundsätzlich mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Eine Mahlzeit kann die Aufnahme verzögern, verändert die insgesamt aufgenommene Wirkstoffmenge aber nicht wesentlich. Wegen der langen Wirkdauer wird eine späte Einnahme normalerweise vermieden, da sie das Einschlafen am Abend erschweren kann.
Eine vergessene Dosis sollte nicht durch eine doppelte Dosis ausgeglichen werden. Fällt das Versäumnis erst spät am Tag auf, ist wegen möglicher Schlaflosigkeit eine Rückfrage bei der behandelnden Praxis oder einer Apotheke sinnvoll. Die vorstehenden Angaben erläutern allgemeine Behandlungsprinzipien und sind kein persönlicher Dosierungsplan.
Aufnahme, Abbau und Halbwertszeit
Modafinil wird nach der Einnahme gut aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Maximale Blutkonzentrationen werden üblicherweise nach ungefähr zwei bis vier Stunden erreicht; Nahrung kann diesen Zeitpunkt verzögern. Der Wirkstoff wird hauptsächlich in der Leber zu weitgehend inaktiven Abbauprodukten umgewandelt und anschließend überwiegend über die Nieren ausgeschieden.
Die Halbwertszeit liegt bei den meisten Erwachsenen bei ungefähr 15 Stunden. Bei regelmäßiger Einnahme wird nach mehreren Tagen ein weitgehend gleichbleibender Wirkstoffspiegel erreicht. Leberfunktion, Alter, Begleitmedikation und individuelle Stoffwechselunterschiede können die Verweildauer beeinflussen. Die lange Halbwertszeit erklärt, weshalb eine Einnahme am Nachmittag oder Abend noch den Nachtschlaf beeinträchtigen kann.
Wichtige Sicherheitshinweise
Vor Beginn der Behandlung sollten Blutdruck und Herz-Kreislauf-Situation beurteilt werden. Modafinil kann Blutdruck und Herzfrequenz erhöhen. Während der Behandlung sind regelmäßige Kontrollen sinnvoll, vor allem bei bereits vorhandenem Bluthochdruck oder anderen kardiovaskulären Risikofaktoren. Neu auftretende Brustschmerzen, anhaltendes Herzrasen, Ohnmacht oder ein deutlich unregelmäßiger Herzschlag erfordern eine rasche medizinische Abklärung.
Auch psychische Vorerkrankungen müssen berücksichtigt werden. Modafinil kann unter anderem Angst, Reizbarkeit, starke Unruhe, Aggressivität, depressive Beschwerden, manische Symptome, Halluzinationen oder Suizidgedanken auslösen oder verstärken. Bei auffälligen Veränderungen des Verhaltens, der Stimmung oder der Wahrnehmung sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden. Je nach Schweregrad muss die Behandlung beendet werden.
Seltene schwere Hautreaktionen treten oft in den ersten Behandlungswochen auf, können aber auch später beginnen. Bei einem neu auftretenden Hautausschlag sollte Modafinil abgesetzt und sofort medizinisch abgeklärt werden, sofern eine andere Ursache nicht eindeutig feststeht. Blasen, Hautablösungen, wunde Schleimhäute, Gesichtsschwellungen, Fieber oder Atembeschwerden sind Notfallzeichen.
Modafinil ist nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren vorgesehen. Für diese Altersgruppe sind Wirksamkeit und Sicherheit nicht ausreichend belegt; zudem wurden schwere Hautreaktionen und psychiatrische Nebenwirkungen beobachtet.
Schwangerschaft, Stillzeit und Verhütung
Modafinil darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Sicherheitsdaten weisen auf ein erhöhtes Risiko angeborener Fehlbildungen hin. Wer schwanger ist, eine Schwangerschaft vermutet oder plant, sollte die Behandlung unverzüglich ärztlich besprechen und Modafinil nicht eigenmächtig weiter einnehmen oder erneut anwenden.
Modafinil kann die Wirksamkeit hormoneller Verhütungsmethoden herabsetzen. Frauen im gebärfähigen Alter benötigen während der Behandlung und noch zwei Monate nach dem Absetzen eine zuverlässige Verhütungsmethode, die nicht durch diese Wechselwirkung beeinträchtigt wird. Welche Methode geeignet ist, sollte mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Apotheke geklärt werden.
Während der Stillzeit wird Modafinil nicht empfohlen. Modafinil beziehungsweise seine Abbauprodukte können in die Muttermilch übergehen; ein Risiko für das gestillte Kind lässt sich nicht ausschließen.
Gegenanzeigen
Modafinil darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Modafinil oder einen Bestandteil der Tablette bekannt ist. Zu den weiteren maßgeblichen Gegenanzeigen gehören ein unkontrollierter mittelschwerer bis schwerer Bluthochdruck sowie bestimmte Herzrhythmusstörungen. Auch eine Schwangerschaft schließt die Anwendung aus.
Bei Herzkrankheiten, früheren psychiatrischen Erkrankungen, Leber- oder Nierenproblemen sowie einer Vorgeschichte mit Alkohol-, Arzneimittel- oder Drogenabhängigkeit ist eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich. Eine solche Vorerkrankung stellt nicht in jedem Fall eine absolute Gegenanzeige dar, kann aber engmaschigere Kontrollen oder eine andere Behandlung notwendig machen.
Wechselwirkungen mit Arzneimitteln und anderen Mitteln
Modafinil beeinflusst mehrere Leberenzyme und kann dadurch die Konzentration anderer Arzneimittel erhöhen oder vermindern. Umgekehrt können bestimmte Wirkstoffe auch den Abbau von Modafinil verändern. Besonders wichtig ist die mögliche Abschwächung hormoneller Verhütungsmittel. Weitere relevante Beispiele sind bestimmte Arzneimittel gegen Epilepsie, Depressionen, Angststörungen, Gerinnungsstörungen, Bluthochdruck oder Organabstoßung.

Vor der ersten Einnahme sollte die vollständige Begleitmedikation überprüft werden. Dazu gehören verschreibungspflichtige und nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, pflanzliche Präparate und Nahrungsergänzungsmittel. Johanniskraut kann beispielsweise Arzneimittel abbauende Enzyme beeinflussen und sollte nicht ohne fachliche Rücksprache zusammen mit Modafinil verwendet werden.
Die Kombination mit Alkohol ist nicht ausreichend untersucht. Alkohol kann Urteilsvermögen und Reaktionsfähigkeit zusätzlich beeinträchtigen, während Modafinil das subjektive Müdigkeitsgefühl verändert. Deshalb ist es vernünftig, während der Behandlung auf Alkohol zu verzichten oder den Umgang damit vorab ärztlich zu klären.
Mögliche Nebenwirkungen
Kopfschmerzen gehören zu den am häufigsten berichteten Nebenwirkungen. Ebenfalls möglich sind Nervosität, Schlaflosigkeit, Schwindel, Benommenheit, Übelkeit, Bauchbeschwerden, verminderter Appetit, Mundtrockenheit, Herzklopfen und ein Anstieg des Blutdrucks. Leichte Beschwerden können vorübergehen, sollten bei anhaltender oder zunehmender Ausprägung jedoch ärztlich besprochen werden. Eine eigenständige Dosisänderung ist nicht ratsam.
Sofortige medizinische Hilfe ist bei Atemnot, Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen sowie bei schweren Haut- oder Schleimhautreaktionen erforderlich. Auch Brustschmerzen, Ohnmacht, starkes oder unregelmäßiges Herzklopfen, Halluzinationen, manische Symptome, Suizidgedanken und andere ausgeprägte psychische Veränderungen müssen unverzüglich abgeklärt werden.
Modafinil kann Schwindel oder verschwommenes Sehen verursachen. Außerdem kann trotz Behandlung weiterhin krankhafte Schläfrigkeit bestehen. Betroffene dürfen daher erst dann fahren oder Maschinen bedienen, wenn individuell feststeht, dass weder die Erkrankung noch das Arzneimittel die sichere Ausführung beeinträchtigen. Eine subjektiv größere Wachheit allein beweist keine sichere Fahrtüchtigkeit.
Überdosierung und Maßnahmen im Notfall
Eine Überdosierung kann unter anderem starke Unruhe, Angst, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Durchfall, Zittern, Herzrasen, Blutdruckveränderungen oder Brustschmerzen verursachen. In schweren Fällen können ausgeprägte psychiatrische Symptome oder Herzrhythmusstörungen auftreten. Ein spezifisches Gegenmittel ist nicht bekannt; die Behandlung besteht aus medizinischer Überwachung und unterstützenden Maßnahmen.
Bei einer vermuteten Überdosierung sollte unverzüglich der Giftnotruf, der ärztliche Notdienst oder bei schweren Beschwerden die Notrufnummer 112 kontaktiert werden. Betroffene sollten nicht selbst fahren. Angaben zur eingenommenen Stärke, Tablettenanzahl, Einnahmezeit und zu weiteren Substanzen helfen dem medizinischen Personal bei der Beurteilung.
Verschreibungspflicht und unsere Bestellrichtlinie
Modafinil ist in Deutschland verschreibungspflichtig und darf dort grundsätzlich nur gegen ärztliche Verschreibung abgegeben werden.
Die deutsche Arzneimittelklassifizierung ist von unserer Bestellrichtlinie zu unterscheiden. Nach unserer derzeitigen Richtlinie verlangen wir für die Annahme einer Bestellung von Modalert keine vorherige Vorlage eines Rezepts. Diese Regelung ändert weder den deutschen Verschreibungsstatus noch die Notwendigkeit einer ärztlichen Diagnose, Eignungsprüfung und Verlaufskontrolle.
Unser Support ist rund um die Uhr per E-Mail und Online-Chat erreichbar. Bei pharmazeutischen Fragen kann eine Apothekerin oder ein Apotheker hinzugezogen werden. Unser Support ersetzt jedoch keine persönliche Untersuchung und kann keine individuelle Diagnose oder Verordnung vornehmen.
Aufbewahrung und Entsorgung
Modalert sollte bei 20 °C bis 25 °C in einem fest verschlossenen Behältnis gelagert und vor Feuchtigkeit, Hitze und Licht geschützt werden. Ein trockener, für Kinder unzugänglicher Aufbewahrungsort ist geeignet; Badezimmer und andere feuchte Räume sind zu vermeiden.
Tabletten dürfen nach Ablauf des Verfalldatums oder bei erkennbaren Veränderungen nicht mehr eingenommen werden. Arzneimittel gehören nicht ins Abwasser. Für die Entsorgung sind die örtlichen Hinweise beziehungsweise die Auskunft einer Apotheke zu beachten.
Nutzen und Abwägungen
Der wichtigste mögliche Nutzen von Modafinil besteht darin, die ausgeprägte Tagesschläfrigkeit bei Narkolepsie zu vermindern. Dies kann die Teilnahme an Alltag, Ausbildung oder Beruf erleichtern. Die Wirkung ist jedoch nicht bei allen Menschen vollständig, und die Behandlung macht ausreichenden Schlaf, geplante Ruhephasen sowie andere ärztlich empfohlene Maßnahmen nicht überflüssig.
Dem Nutzen stehen mögliche Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Blutdruckveränderungen, psychiatrische Beschwerden, Wechselwirkungen und seltene schwere Hautreaktionen gegenüber. Auch ein Missbrauchspotenzial ist zu berücksichtigen. Die Entscheidung für Modafinil sollte deshalb auf einer gesicherten Diagnose und einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung beruhen.
Generika und therapeutische Alternativen
Ein generisches Modafinil-Präparat enthält denselben Wirkstoff. Für eine tatsächliche pharmazeutische Austauschbarkeit müssen darüber hinaus unter anderem Stärke, Darreichungsform, Freisetzungsverhalten und Zulassungsbedingungen passen. Hilfsstoffe, Tablettenform und Hersteller können sich unterscheiden. Ein anderes Präparat mit Modafinil ist daher ein wirkstoffgleiches Produkt, aber nicht automatisch in jeder Situation ohne Rücksprache austauschbar.
Armodafinil ist das R-Enantiomer von Modafinil und damit ein eng verwandter, aber eigenständiger Wirkstoff. Es ist kein Modafinil-Generikum und besitzt eigene Dosierungen und Zulassungsbedingungen. Seine Verfügbarkeit und zugelassenen Anwendungsgebiete unterscheiden sich je nach Land.
Zu den therapeutischen Alternativen bei Narkolepsie gehören je nach Symptomen und individueller Situation Pitolisant, Solriamfetol oder klassische Stimulanzien wie Methylphenidat. Diese Wirkstoffe haben andere Wirkmechanismen, Risiken, Wechselwirkungen und regulatorische Voraussetzungen. Bei Kataplexien können zusätzlich andere Behandlungsansätze erforderlich sein. Welche Option geeignet ist, hängt unter anderem von Art und Schwere der Symptome, Begleiterkrankungen, bisherigen Nebenwirkungen und der übrigen Medikation ab und muss ärztlich entschieden werden.
Arzneimittel-Spezifikationen
| Wirkstoff | Modafinil |
|---|---|
| Arzneimittelklasse | Wachheitsförderndes Arzneimittel |
| Darreichungsform | Tabletten |
| Verfügbare Stärken | 100 mg, 200 mg |
| Anwendungsweg | Oral |
| Aufbewahrung | Bei 20 °C bis 25 °C in einem fest verschlossenen Behältnis lagern und vor Feuchtigkeit, Hitze und Licht schützen. |
| ATC-Code | N06BA07 |
Regulatorische Informationen
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