Motilium 10 mg Filmtabletten enthalten Domperidon, ein Arzneimittel zur kurzfristigen Linderung von Übelkeit und Erbrechen bei Erwachsenen sowie Jugendlichen ab 12 Jahren mit mindestens 35 kg Körpergewicht. Wegen des Risikos schwerwiegender Herzrhythmusstörungen soll die niedrigste wirksame Dosis möglichst kurz angewendet werden.
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Markennamen
Auch bekannt als (nach Land):
Land
Markennamen
Belgien
DocdomperiDomperitopZilium
Italien
Peridon
Niederlande
Gastrocure
FAQ
In deutschen Apotheken sind Domperidon-haltige Arzneimittel verschreibungspflichtig. Nach der Bestellregel unseres Shops kann dieses Produkt jedoch ohne Rezept bestellt und per Post versendet werden. Die rechtliche Verschreibungspflicht und die Bestellregel des Shops sind voneinander getrennt.
Wenn möglich, sollten die Filmtabletten in der Originalverpackung bleiben, da diese vor Licht und Feuchtigkeit schützt. Für einen kurzen Zeitraum kann ein sauberer, trockener Dosierer geeignet sein, sofern die Tabletten eindeutig zugeordnet bleiben. Packungsangaben, Verfalldatum und Chargennummer sollten dabei erhalten bleiben.
Der konkrete Hersteller der gelieferten Packung ist vorab nicht festgelegt. Maßgeblich sind die Angaben auf der tatsächlich erhaltenen Packung, einschließlich Hersteller, Wirkstoff Domperidon, Stärke 10 mg und Darreichungsform Filmtablette.
Dieses Produkt ist als Filmtablette mit 10 mg Domperidon erhältlich. Andere Stärken oder Darreichungsformen werden damit nicht zugesagt.
Die Filmtabletten werden unzerkaut mit Wasser eingenommen, vorzugsweise 15 bis 30 Minuten vor einer Mahlzeit. Für Erwachsene sowie Jugendliche ab 12 Jahren mit mindestens 35 kg Körpergewicht beträgt die übliche Höchstdosis 10 mg bis zu dreimal täglich, maximal 30 mg täglich. Domperidon soll in der niedrigsten wirksamen Dosis und in der Regel nicht länger als etwa 7 Tage angewendet werden; eine individuell verordnete Anwendung geht vor.
Domperidon wird zur kurzfristigen Linderung von Übelkeit und Erbrechen angewendet. Es ist ein Antiemetikum aus der Gruppe der Dopaminantagonisten und kann zudem die Magenbewegung fördern. Es ist nicht zur Behandlung von Durchfall bestimmt.
Beschreibung
Motilium 10 mg als gezielte Kurzzeitoption
Motilium enthält Domperidon und ist als Filmtablette mit 10 mg Wirkstoff zum Einnehmen vorgesehen. Für die Entscheidung ist vor allem die klare Begrenzung der Anwendung wichtig: Das Arzneimittel kann zur kurzfristigen Linderung von Übelkeit und Erbrechen infrage kommen, ist jedoch nicht als dauerhafte oder vorsorgliche Behandlung gedacht. Domperidon wirkt überwiegend außerhalb des Gehirns. Dadurch können bestimmte zentralnervöse Nebenwirkungen weniger im Vordergrund stehen als bei stärker zentral wirkenden Arzneimitteln gegen Übelkeit. Dieser mögliche Vorteil hebt das wichtigste Risiko aber nicht auf: Domperidon kann die elektrische Erregungsleitung des Herzens beeinflussen und schwerwiegende Herzrhythmusstörungen begünstigen.
Die Entscheidung sollte deshalb nicht allein davon abhängen, ob ein Mittel gegen Übelkeit gewünscht wird. Alter, Körpergewicht, Herzerkrankungen, Leberfunktion, Elektrolythaushalt und gleichzeitig verwendete Arzneimittel sind ebenfalls relevant. Üblich ist die niedrigste wirksame Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum, normalerweise höchstens etwa sieben Tage. Die von uns angebotene Tablettenmenge ist eine Bestelloption und keine Empfehlung für eine längere oder wiederholte Einnahme.
Was ist Motilium und wofür wird es angewendet?
Motilium ist ein Markenpräparat mit dem Wirkstoff Domperidon. Die von uns angebotene Ausführung besteht aus Filmtabletten mit jeweils 10 mg Domperidon zur Einnahme über den Mund. Domperidon gehört zu den Dopaminantagonisten und wird als Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen eingesetzt. Es blockiert bestimmte Dopamin-Andockstellen und beeinflusst dadurch sowohl die Bewegungsabläufe im oberen Verdauungstrakt als auch Signale, die Brechreiz auslösen können.
Die Behandlung richtet sich gegen die Beschwerden, nicht automatisch gegen deren Ursache. Übelkeit und Erbrechen können unter anderem mit Infektionen, Arzneimitteln, Migräne, Erkrankungen des Verdauungstrakts oder anderen gesundheitlichen Problemen zusammenhängen. Wiederkehrende, starke oder länger anhaltende Beschwerden sollten daher nicht lediglich durch fortgesetzte Einnahme überdeckt werden. Ärztliche Abklärung ist besonders wichtig, wenn die Ursache nicht bekannt ist oder zusätzliche Warnzeichen auftreten.
Motilium ist von anderen Darreichungsformen oder Stärken klar zu unterscheiden. Unser aktuelles Angebot betrifft ausschließlich Filmtabletten mit 10 mg Domperidon zum Einnehmen. Angaben zu einer Suspension, Schmelztablette, Retardform oder anderen Wirkstärke wären auf dieses Produkt nicht übertragbar.
Für wen kann diese Ausführung infrage kommen?
Die 10-mg-Filmtabletten sind für Erwachsene sowie für Jugendliche ab 12 Jahren vorgesehen, sofern diese mindestens 35 kg wiegen. Für jüngere Kinder und Jugendliche unterhalb dieser Gewichtsgrenze ist diese Tablettenausführung nicht die passende Form. Auch bei grundsätzlich geeigneten Erwachsenen hängt die Wahl davon ab, ob persönliche Risikofaktoren oder problematische Arzneimittelkombinationen vorliegen.
Alter: Bei Menschen über 60 Jahren ist das Risiko schwerwiegender Herzrhythmusstörungen erhöht. Die Anwendung erfordert daher eine besonders sorgfältige medizinische Abwägung.
Herz und Kreislauf: Bestehende Störungen der Herzleitung, eine bekannte Verlängerung der QT-Zeit oder relevante Herzerkrankungen können gegen Domperidon sprechen.
Leberfunktion: Bei mittelschwerer oder schwerer Leberfunktionsstörung darf Domperidon nicht angewendet werden. Bei anderen Leberproblemen ist eine ärztliche Beurteilung erforderlich.
Elektrolythaushalt: Auffällige Kalium-, Magnesium- oder andere Elektrolytwerte können das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen und müssen vor einer Anwendung medizinisch bewertet werden.
Schwangerschaft und Stillzeit: In der Schwangerschaft kommt eine Anwendung nur nach einer Nutzen-Risiko-Abwägung infrage. Domperidon geht in die Muttermilch über; während der Stillzeit wird die Anwendung nicht empfohlen, weil unerwünschte Wirkungen beim Säugling nicht sicher ausgeschlossen werden können.
Auch Blutungen, Verengungen oder Durchbrüche im Magen-Darm-Trakt sowie ein prolaktinbildender Tumor der Hirnanhangdrüse sprechen gegen eine Anwendung. Diese Übersicht ersetzt keine Prüfung der persönlichen Krankengeschichte.
Wirkprinzip und praktische Bedeutung
Domperidon blockiert vor allem Dopamin-D2-Rezeptoren außerhalb des zentralen Nervensystems. Im oberen Magen-Darm-Trakt kann es die koordinierten Bewegungen unterstützen und die Weiterleitung des Mageninhalts fördern. Zusätzlich beeinflusst es eine für Brechreiz wichtige Schaltstelle, die nur begrenzt durch die Blut-Hirn-Schranke abgeschirmt ist. Der Wirkstoff gelangt im Vergleich zu manchen anderen Dopaminantagonisten nur in geringem Umfang in das Gehirn.
Das bedeutet nicht, dass zentralnervöse Nebenwirkungen ausgeschlossen sind. Schwindel, Schläfrigkeit und selten auch unwillkürliche Bewegungen können auftreten. Betroffene sollten nicht Auto fahren, Maschinen bedienen oder andere Tätigkeiten ausüben, die volle Aufmerksamkeit verlangen. Erst wenn die individuelle Reaktion bekannt ist, lässt sich das persönliche Risiko besser einschätzen.
Unabhängig vom überwiegend peripheren Wirkprofil bleibt die Wirkung auf die elektrische Erregungsleitung des Herzens entscheidend. Das Risiko nimmt unter anderem bei höheren Tagesdosen, zunehmendem Alter, bestimmten Vorerkrankungen und problematischen Wechselwirkungen zu. Deshalb ist eine höhere Dosis nicht automatisch wirksamer oder sinnvoller. Für die Behandlung gilt vielmehr, die kleinste wirksame Menge so kurz wie möglich einzusetzen.
Wie wird Motilium eingenommen?
Die Filmtabletten werden mit Wasser eingenommen, üblicherweise vor einer Mahlzeit. Nach einer Mahlzeit kann sich die Aufnahme des Wirkstoffs verzögern. Maßgeblich sind stets die ärztliche Anweisung und die für das konkrete Präparat geltende Packungsbeilage. Ohne eine abweichende medizinische Vorgabe gilt für geeignete Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren mit mindestens 35 kg gewöhnlich eine Dosis von 10 mg bis zu dreimal täglich. Die Tageshöchstdosis beträgt damit 30 mg.
Die Behandlung soll normalerweise nicht länger als etwa sieben Tage dauern. Eine einfache Routine hilft, versehentliche Doppel- oder Zusatzdosen zu vermeiden:
Einnahmezeiten und bereits eingenommene Dosen nachvollziehbar festhalten.
Die Tageshöchstdosis von 30 mg nicht überschreiten.
Eine vergessene Dosis nicht durch die doppelte Menge ausgleichen.
Die Einnahme nicht eigenständig verlängern, nur weil noch Tabletten vorhanden sind.
Bei ausbleibender Besserung, wiederkehrenden Beschwerden oder neuen Symptomen medizinischen Rat einholen.
Eine größere angebotene Menge ändert weder die zulässige Tagesdosis noch die empfohlene Dauer eines einzelnen Behandlungszeitraums. Insbesondere wiederholte Behandlungsphasen sollten nicht ohne erneute Beurteilung zur Gewohnheit werden.
Unsere angebotenen Tablettenmengen
Wir führen Motilium ausschließlich als 10-mg-Filmtablette. Bei der Menge können Sie in unserem aktuellen Angebot zwischen 10, 20, 30, 60, 90, 120, 180, 270 und 360 Tabletten wählen. Diese Auswahl beschreibt die von uns angebotenen Stückzahlen; sie ist weder eine Dosierungsvorgabe noch eine Empfehlung, eine bestimmte Anzahl einzunehmen.
Für die Wahl ist zunächst der tatsächlich vorgesehene, medizinisch begrenzte Bedarf maßgeblich. Eine kleinere Menge kann besser zu einer einzelnen kurzen Behandlungsphase passen und vermeidet unnötige Restbestände. Eine größere Menge sollte nicht dazu verleiten, Beschwerden wiederholt ohne Abklärung zu behandeln oder die empfohlene Anwendungsdauer zu überschreiten. Wenn eine größere Stückzahl aus einem nachvollziehbaren Behandlungsplan hervorgeht, bleiben dennoch die jeweils verordnete Dosis, die kurze Anwendungsdauer und das Verfallsdatum zu beachten.
Prüfen Sie vor dem Abschluss Ihrer Bestellung noch einmal, ob Produktname, Wirkstärke und Stückzahl richtig ausgewählt sind. Alle angebotenen Varianten enthalten denselben Wirkstoff in derselben Stärke und Darreichungsform; der Unterschied besteht allein in der Tablettenanzahl.
Wann ist mit einer Wirkung zu rechnen?
Domperidon wird nach der Einnahme aufgenommen und erreicht seine höchste Konzentration im Blut typischerweise nach ungefähr einer Stunde. Eine Linderung kann daher vergleichsweise zeitnah einsetzen, der tatsächliche Verlauf unterscheidet sich jedoch je nach Ursache und Ausprägung der Beschwerden. Ein bestimmter Wirkungseintritt oder eine vollständige Beschwerdefreiheit lässt sich nicht garantieren.
Entscheidend ist nicht nur, wann eine Wirkung beginnt, sondern auch, ob die Beschwerden innerhalb des kurzen vorgesehenen Zeitraums ausreichend nachlassen. Die Einnahme sollte nicht auf unbestimmte Zeit fortgesetzt werden. Spätestens wenn nach einigen Tagen keine erkennbare Besserung eintritt, die Beschwerden rasch zurückkehren oder die Behandlung über etwa sieben Tage hinaus nötig erscheint, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.
Sofortige medizinische Hilfe ist unter anderem bei Blut im Erbrochenen, schwarzem Stuhl, starken oder zunehmenden Bauchschmerzen, ausgeprägter Austrocknung, Bewusstseinsstörungen, Brustschmerzen, Ohnmacht, starkem Herzklopfen oder unregelmäßigem Herzschlag erforderlich. Solche Zeichen passen nicht zu einer Situation, in der lediglich die nächste Dosis abgewartet werden sollte.
Die wichtigsten Sicherheitsprioritäten
Die bedeutsamste Sicherheitsfrage bei Motilium betrifft mögliche Herzrhythmusstörungen. Domperidon kann das QT-Intervall verlängern, also einen Abschnitt der elektrischen Herzerholung beeinflussen. In seltenen Fällen können daraus gefährliche Rhythmusstörungen entstehen. Das Risiko ist nicht bei allen Menschen gleich, sondern wird durch Dosis, Alter, Vorerkrankungen, Elektrolytwerte und gleichzeitig verwendete Arzneimittel mitbestimmt.
Motilium nicht bei bekannter QT-Verlängerung oder relevanten Störungen der Herzleitung verwenden.
Bei mittelschwerer oder schwerer Leberfunktionsstörung ist die Anwendung ausgeschlossen.
Menschen über 60 Jahren benötigen eine besonders sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung.
Bei Nierenfunktionsstörungen kann bei wiederholter Einnahme eine Anpassung der Einnahmehäufigkeit erforderlich sein.
Bei Herzrasen, unregelmäßigem Herzschlag, Ohnmacht oder Krampfanfällen die Einnahme beenden und sofort medizinische Hilfe suchen.
Zu den möglichen weniger schweren Nebenwirkungen gehören unter anderem Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit und Magen-Darm-Beschwerden. Allergische Reaktionen sind ebenfalls möglich. Bei Schwellungen im Gesicht oder Rachen, Atemnot oder einem ausgeprägten Hautausschlag ist unverzüglich medizinische Hilfe notwendig. Eine bekannte Überempfindlichkeit gegen Domperidon oder einen Bestandteil der Tablette schließt die Anwendung aus.
Wechselwirkungen und zusätzliche Vorsicht
Bei Domperidon sind Wechselwirkungen besonders wichtig, weil andere Arzneimittel entweder ebenfalls die elektrische Erregungsleitung des Herzens beeinflussen oder den Abbau von Domperidon hemmen können. In beiden Fällen kann das Risiko schwerwiegender Herzrhythmusstörungen steigen. Eine vollständige Prüfung sollte alle regelmäßig, gelegentlich und kürzlich verwendeten Arzneimittel einschließen, auch nicht verschreibungspflichtige Präparate und pflanzliche Mittel.
Arzneimittel mit QT-verlängernder Wirkung: Bestimmte Mittel gegen Herzrhythmusstörungen, Infektionen, psychische Erkrankungen oder andere Beschwerden können problematisch sein.
Starke CYP3A4-Hemmer: Dazu gehören bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen und einige Makrolid-Antibiotika. Sie können den Domperidonspiegel im Körper erhöhen.
Herz- und entwässernde Arzneimittel: Einige Präparate können den Elektrolythaushalt verändern und dadurch das Rhythmusrisiko zusätzlich beeinflussen.
Andere Arzneimittel gegen Übelkeit: Eine eigenständige Kombination führt nicht zwangsläufig zu einer besseren Wirkung und kann zusätzliche Nebenwirkungen verursachen.
Wer regelmäßig Arzneimittel einnimmt, sollte die Kombination vor der ersten Dosis ärztlich oder pharmazeutisch prüfen lassen. Unser pharmazeutischer Support kann allgemeine Fragen zu Motilium und möglichen Wechselwirkungen beantworten. Er ersetzt jedoch nicht die individuelle Diagnose oder eine notwendige ärztliche Untersuchung.
Welche Alternativen passen zur jeweiligen Ursache?
Die Wahl eines Arzneimittels gegen Übelkeit hängt von der vermuteten Ursache, dem Alter, den Begleiterkrankungen und dem jeweiligen Nebenwirkungsprofil ab. Ein Mittel, das bei Übelkeit nach einer Operation oder im Zusammenhang mit einer speziellen Behandlung verwendet wird, ist nicht automatisch die passende Wahl bei einem Magen-Darm-Infekt, Migräne oder Reisekrankheit. Ebenso kann ein stärker zentral wirkender Wirkstoff andere Vor- und Nachteile haben als das überwiegend peripher wirkende Domperidon.
Was ist der Unterschied zwischen den beiden Arzneimitteln?
Vergleichsmerkmal
Motilium
Dimenhydrinat
Wirkstoff
Domperidon
Dimenhydrinat
Darreichungsform
Filmtablette
Zäpfchen (Suppositorium)
Anwendungsgebiet
Übelkeit und Erbrechen
Übelkeit, Erbrechen, Reisekrankheit
Verfügbare Stärken
10 mg
50 mg (Tablette), 150 mg (Zäpfchen)
Einnahme
Zum Einnehmen
Rektale Anwendung
Ein Vergleich der Darreichungsformen
Für die Abwägung sind insbesondere mögliche Müdigkeit, Bewegungsstörungen, Verstopfung, Herzrhythmusrisiken und Wechselwirkungen relevant. Auch die verfügbare Darreichungsform kann eine Rolle spielen: Wer sich häufig erbricht oder keine Tablette schlucken kann, benötigt möglicherweise eine andere Form oder einen anderen Behandlungsansatz. Bei ungeklärter oder wiederkehrender Übelkeit sollte nicht allein nach dem vermeintlich stärksten Arzneimittel entschieden werden.
Wie unterscheiden sich die Wirkmechanismen?
Vergleichsmerkmal
Motilium
Ondansetron
Wirkstoff
Domperidon
Ondansetron
Wirkstoffklasse
Dopamin-Antagonist
5-HT3-Antagonist
Anwendungsgebiet
Übelkeit und Erbrechen
Übelkeit und Erbrechen (auch bei Chemotherapie)
Darreichungsform
Filmtablette
Tablette
Verfügbare Stärken
10 mg
4 mg, 8 mg
Ein Vergleich der Wirkstoffklassen
Motilium ist somit nicht grundsätzlich besser oder schlechter als jede Alternative. Es kann eine passende Kurzzeitoption sein, wenn die vorgesehene Anwendung zur Beschwerdesituation passt und keine kardialen, hepatischen oder arzneimittelbedingten Risiken dagegensprechen. Die konkrete Ursache bleibt der wichtigste Ausgangspunkt der Auswahl.
Deutsche Verschreibungspflicht und unsere Bestellanforderung
Domperidonhaltige Arzneimittel sind in Deutschland verschreibungspflichtig. Diese gesetzliche Einstufung beschreibt den Status des Arzneimittels im deutschen Markt. Davon getrennt gilt für die Annahme einer Bestellung bei uns: Nach unserer aktuellen Bestellrichtlinie verlangen wir für dieses Produkt kein Rezept.
Unsere Bestellanforderung verändert weder die deutsche Arzneimittelklassifikation noch die medizinischen Voraussetzungen für eine sichere Anwendung. Sie ersetzt auch keine ärztliche Untersuchung, Verordnung oder Beratung, wenn diese wegen der Beschwerden, einer Vorerkrankung oder möglicher Wechselwirkungen notwendig ist. Besonders bei erstmaliger Anwendung, einem Alter über 60 Jahren, Herzerkrankungen, Leberproblemen, Schwangerschaft, Stillzeit oder mehreren gleichzeitig verwendeten Arzneimitteln sollte die individuelle Eignung vor der Einnahme geklärt werden.
Wer bereits eine ärztliche Dosierungsvorgabe erhalten hat, sollte diese nicht aufgrund der gewählten Stückzahl oder allgemeiner Informationen auf dieser Seite verändern. Bei widersprüchlichen Angaben zwischen einer individuellen Anweisung und allgemeinen Hinweisen ist eine Rückfrage beim behandelnden Arzt oder bei einer Apotheke sinnvoll.
Bestellung, Support und Aufbewahrung
Wenn Motilium nach der medizinischen Abwägung als passende Option erscheint, wählen Sie bei uns die Stärke 10 mg und die benötigte Tablettenanzahl. Kontrollieren Sie anschließend die Auswahl in unserem Checkout, bevor Sie die Bestellung abschließen. Wir nennen keine pauschale Lieferzusage, die unabhängig von den konkreten Bestellangaben gelten würde; maßgeblich sind die Informationen, die wir für Ihre Bestellung bereitstellen.
Unser Support ist rund um die Uhr per E-Mail und Online-Chat erreichbar. Auch pharmazeutischer Rat steht über unser Team zur Verfügung. Wir können Fragen zum angebotenen Produkt, zur Stückzahl und zu allgemeinen Anwendungshinweisen beantworten. Akute Beschwerden, Warnzeichen oder eine notwendige individuelle Diagnose gehören dagegen in ärztliche beziehungsweise notfallmedizinische Hände.
Produktname, Stärke und Tablettenanzahl prüfen.
Persönliche Risiken und mögliche Wechselwirkungen vor der Einnahme klären.
Unsere Bestellangaben im Checkout kontrollieren und die Bestellung abschließen.
Bei allgemeinen Produktfragen unseren Support per E-Mail oder Chat kontaktieren.
Motilium ist unter 30 °C in der Originalverpackung aufzubewahren, damit der Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit geschützt bleibt. Bewahren Sie das Arzneimittel außerhalb der Reichweite von Kindern auf und verwenden Sie keine Tabletten nach Ablauf des angegebenen Verfallsdatums.
Entscheidung in Kürze
Motilium 10 mg Filmtabletten können für eine kurze Behandlung von Übelkeit und Erbrechen infrage kommen, wenn die Ausführung mit Domperidon zum Beschwerdebild passt und keine relevanten Gegenanzeigen oder Wechselwirkungen vorliegen. Geeignet ist diese Tablettenform für Erwachsene sowie Jugendliche ab 12 Jahren mit mindestens 35 kg Körpergewicht. Die übliche Obergrenze liegt bei 10 mg bis zu dreimal täglich und damit 30 mg pro Tag; die Anwendung soll in der Regel höchstens etwa sieben Tage dauern.
Gegen eine eigenständige Auswahl sprechen insbesondere bekannte Herzleitungsstörungen, eine mittelschwere oder schwere Leberfunktionsstörung, problematische Begleitmedikamente oder ungeklärte wiederkehrende Beschwerden. Menschen über 60 Jahren, Schwangere, Stillende sowie Personen mit Herz-, Leber-, Nieren- oder Elektrolytproblemen benötigen eine besonders sorgfältige medizinische Abwägung.
Wir bieten Motilium in der einheitlichen Stärke von 10 mg mit mehreren Tablettenanzahlen an. Wählen Sie die Menge nach dem medizinisch vorgesehenen Kurzzeitbedarf und nicht als Grundlage für eine längere Selbstbehandlung. Wenn die Eignung geklärt ist, können Sie die gewünschte Stückzahl bei uns auswählen und die Bestellung über unseren Checkout abschließen.
Ich wohne in Bielefeld und mein Paket lag bei starkem Frost im Briefkasten. Was sollte ich prüfen, bevor ich die Tabletten einnehme?
A
Beantwortet von Support-Team
Prüfen Sie zuerst, ob die Packung und die Blister unbeschädigt und trocken sind und ob die Tabletten keine Verfärbungen, Risse oder andere Veränderungen aufweisen. Bewahren Sie sie anschließend unter 30 °C in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf. Bei beschädigter Verpackung oder auffälligen Tabletten sollten Sie sie nicht einnehmen, bevor die Abweichung geklärt ist.
Q
Gefragt von Tobias, Stuttgart, Germany
Ich wohne in Stuttgart. Kann ich vor der Bestellung anhand meiner PLZ prüfen, ob die Lieferung an meine Adresse möglich ist?
A
Beantwortet von Support-Team
Ja, geben Sie Ihre Stuttgarter PLZ im Bestellvorgang ein, um die Verfügbarkeit für die Lieferadresse zu prüfen. Eine Zustellung an eine bestimmte Adresse kann erst anhand der Angaben im Bestellvorgang bestätigt werden.
Q
Gefragt von Anna, Frankfurt am Main, Germany
Ich bin schwanger und habe starke Übelkeit. Kann ich diese Domperidon 10 mg Filmtabletten einfach einnehmen?
Nein, beginnen Sie Domperidon in der Schwangerschaft nicht eigenständig. Die Daten zur Anwendung in der Schwangerschaft sind begrenzt; es sollte nur eingesetzt werden, wenn eine Ärztin oder ein Arzt den erwarteten Nutzen gegenüber möglichen Risiken abgewogen hat.
Arzneimittel-Spezifikationen
Wirkstoff
Domperidon
Arzneimittelklasse
Antiemetikum aus der Gruppe der Dopaminantagonisten
Darreichungsform
Filmtablette
Verfügbare Stärken
10 mg
Anwendungsweg
Zum Einnehmen
Aufbewahrung
Unter 30 °C in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.
VerschreibungspflichtDomperidon-haltige Arzneimittel sind in Deutschland verschreibungspflichtig.
ZulassungsinhaberEin deutscher Zulassungsinhaber für Domidon ist in den amtlichen Registern nicht bestätigt. Die Verbindung von Janssen-Cilag GmbH mit anderen Domperidon-Produkten belegt keine Zulassung von Domidon.